Hirse
Hirse ist eigentlich eine Sammelbezeichnung für kleinkörniges
Getreide. Unsere kultivierten Hirsen gehören Arten aus ganz verschiedenen
Gattungen an. In Europa sind nur die Rispenhirse (Panicum miliaceum L.)
und Kolbenhirse (Setaria italica) anbauwürdig. Weltweit dominiert
aber Hirse der Gattung Sorghum (Mohrenhirse).
Die Kolbenhirse wurde im antiken Rom als Brotgetreide verwendet, findet
heute aber vor allem als Vogelfutter Verwendung. Die Rispenhirse wurde
hingegen vor allem in Form von Hirsebrei konsumiert, aber durch die im
Mittelalter eingeführten Erdäpfel und Mais weitgehend verdrängt.
Hirse ist sehr kälteempfindlich und braucht einen humosen Sandboden,
gedeiht aber auch in Gebieten mit wenig Niederschlag. Hirse kann erst
nach den letzten Nachtfrösten ausgesät werden.
Hirse kann gedünstet als Beilage serviert werden oder zu süßen
oder pikanten Aufläufen verwendet werden.
Steckbrief Hirse
| lat. Bezeichnung |
Panicoideae |
| Familie |
Poaceae (Süßgräser) |
| verwendete Pflanzenteile |
reifer Samen |
| Nutzung |
Nahrungsmittel, Vogelfutter |
| Inhaltsstoffe |
Stärke, Ballaststoffe, Proteine, B-Vitamine, Mineralsstoffe
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