Weizen

Weizen ist das am häufigsten kultivierte Brotgetreide der Welt. Rund 1 % der Erdoberfläche sind Weizenfelder. Diese Vorrangstellung erreichte der Weizen vor allem auf Grund seiner hervorragenden Backfähigkeit.

Die Heimat des Weizens ist Vorderasien. Man schätzt, dass es weltweit rund 10 000 verschiedene Weizensorten und -rassen gibt. Bei uns wird vor allem Weichweizen (Triticum aestivum) angebaut. Für die italienische Pastaherstellung wird hingegen Hartweizen (Triticum durum) verwendet.

In jüngerer Zeit werden vermehrt wieder ältere Weizenarten wie Emmer, Einkorn oder Dinkel angebaut. Sie zeichnen sich meist durch Anspruchslosigkeit und geringeren Ertrag aus.

Die Backfähigkeit eines Mehles hängt vom Anteil der kleberbildenden Proteine ab, die vor allem im Mehlkörper enthalten sind. Dadurch sind auch fein ausgemahlene Mehle noch gut backfähig. Da ihnen aber zum Großteil die Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe der Schale fehlen, wird empfohlen mehr Vollkornprodukte zu sich zu nehmen.

Steckbrief Weizen

lat. Bezeichnung Triticum aestivum L.
Familie Poaceae (Süßgräser)
verwendete Pflanzenteile reifer Samen
Nutzung Brotgetreide
Inhaltsstoffe Stärke, Ballaststoffe, Proteine, B-Vitamine, Mineralstoffe