Pharmaprodukte
Die Pharmaindustrie benötigt für die Herstellung
von Phytopharmaka große Mengen von Heilpflanzen. Der Kultivierung
von Heilpflanzen kommt eine große Bedeutung zu, da durch die Wildsammlung
viele Pflanzen in ihren Beständen bereits massiv bedroht sind. Andererseits
konnten durch Selektion und Züchtung der Gehalt an wertbestimmenden
Inhaltsstoffen gemäß den Bedürfnissen der Pharmaindustrie
angepasst werden.
Bei Waldland werden bereits seit den 80er Jahren Heilpflanzen kultiviert,
verarbeitet und vermarktet. Der Beginn wurde mit der Arzneipflanze Mariendistel
gesetzt, welche derzeit immer noch die bedeutsamste Rolle spielt. Neben
Johanniskraut, Mutterkraut, Steinklee oder Rotklee sind weitere 25 Arznei-
bzw. Heilpflanzen im Produktionsprogramm. Zusätzlich wird seit einigen
Jahren der Pollen von Stammpflanzen wie Roggen, Timothe oder Mais als
Rohstoff für die Herstellung von Arzneimitteln gewonnen.
Für einige Pflanzen existieren eigene Züchtungs-, bzw. Selektionsprogramme.
Zusätzlich werden laufend pharmazeutisch bedeutsame Pflanzen auf
ihre Kultivierungs-, sowie Verarbeitungseignung geprüft.
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