Rotklee

Die Bedeutung von Rotklee als pharmazeutischer Rohstoff wurde erst in den letzten Jahren erkannt und in Studien entsprechend nachgewiesen. Speziell die Isoflavone Daidzein, Genistein, Glyzitein, Formononetin und Biochanin haben eine enorme Bedeutung in der Wechseljahr-Therapie. Rotklee ist eine der reichsten natürlichen Quellen für Isoflavone und übertrifft je nach Anbaugebiet und Erntezeitpunkt den Gehalt in Sojabohnen um ein Vielfaches.

Früher wurde Rotklee in der Volksmedizin auch als Mittel bei Husten und Bronchialbeschwerden verwendet. Rotklee wird mit speziellen Maschinen geerntet und so rasch wie möglich getrocknet. Nach der Trocknung erfolgt die Aufbereitung und Verpackung je nach Kundenwunsch. Die Vermarktung erfolgt vollständig über die pharmazeutische Industrie.

Steckbrief Rotklee

lat. Bezeichnung Trifolium pratense
Familie Schmetterlingsblütengewächs (Fabaceae)
verwendete Pflanzenteile Blühendes Kraut
Nutzung Arzneipflanze
zur Behandlung von Begleiterscheinungen während des Klimakteriums
Inhaltsstoffe Isoflavone (Daidzein, Genistein, Glyzitein, Formononetin, Biochanin)