Pollengewinnung

 

Verfahren zur Gewinnung & Verarbeitung von Blütenpollen als Arzneigrundstoff

 

Die spezifischen strukturellen, klimatischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten der Region Waldviertel werden bei Waldland in einzigartiger Weise als Basis für vielfältige Aktivitäten und Innovationen genutzt. So konnte sich unter anderem Waldland zum weltweit größten Produzenten von Blütenpollen für die Pharmaindustrie entwickeln.


Blütenpollen sind reich an essentiellen Aminosäuren, ungesättigten Fettsäuren, Spurenelementen und Vitaminen.

 

Aus diesem Grund werden Blütenpollen im Humanbereich ergänzend zu Nahrungsmitteln oder als Arzneimittel zur Stärkung der Prostata eingesetzt.

 

Die Kleinheit des Blütenpollens beeinflusst wesentlich die Wahl der Verarbeitungstechnik. Blütenpollen weisen eine äußerst geringe Partikelgröße auf und sind nur zwischen 50 bis 70 μm groß. Dementsprechend innovativ ist die Technologie zur Gewinnung des feinen Arzneigrundstoffes.

Der Reifegrad der Pollen ist ein Parameter für die Qualität der Inhaltsstoffe. Geerntet wird die Roggenpflanze kurz vor Blühbeginn. Ziel ist eine maximale Pollenausbeute. Bei fremdbestäubenden Pflanzen ist die Ernte des Pollens nur innerhalb weniger Stunden möglich, bevor er in die Luft getragen wird.

 

Die Gewinnung des feinen Arzneigrundstoffes unterliegt einem stetigen Entwicklungsprozess, zur Steigerung von Qualität und Ausbeute. Ein besonderer Focus liegt dabei auf der Maximierung der Pollenreinheit und damit der Minimierung von Stängel- und Ährenanteilen.